Sommerloch / August 2017 – 1 – 7

Autorenwahnsinn August 2017

»Das Sommerloch«

Tage 1 -7

*Aufgrund privater Probleme (eines Diebstahls) komme ich erst heute 
(Donnerstag)dazu, den ersten Teil des Autorenwahnsinns online zu stellen.
Tut mir Leid!

Es ist Sonntag und ich bin seit Längerem mal wieder besonders faul gewesen, und habe einen Couch-und-fernseh-Tag eingelegt. Heute bin ich von einem lauten Donnern geweckt worden und daher ziemlich müde, weil es auch schon in der Nacht gewittert hat, sodass ich nicht schlafen konnte.
Aber jetzt, am Abend, habe ich mich aufgerafft(*), um endlich meinen Rückstand beim Autorenwahnsinn aufzuholen!
Da heute der 06. August ist, heißt das also ich muss heute sechs Fragen beantworten. Da das wohl ein wenig Zeit in Anspruch nehmen wird, fange ich am besten sofort an.
Eigentlich sind es sogar nur sechs Fragen, weil sich die erste, an welchem Projekt ich diesen Sommer arbeiten werde, ja selbst beantwortet. Somit fange ich mit der zweiten Frage an.

  1. Mein Schreibziel für August?

Über diese Frage habe ich schon vor einigen Tagen Gedanken gemacht.
Und zwar, als ich die Wordcount-Tabelle aus dem Camp-NaNoWriMo im Juli auch für dieses Projekt angelegt habe, weil sie auch eine super Charakter- und Plotübersicht beinhaltet. Dabei habe ich mir beim Festlegen des Wordcounts für diesen Monat (***), auch überlegt, was ich denn an Vorbereitungen bis Ende August schaffen möchte.
Um darauf, und so auf mein Schreibziel für August näher eingehen zu können, muss ich jetzt das erste Mal ein wenig über das Planen des Projekts und über die Originale eingehen, zu denen noch mehr kommen wird.

Hauptsächlich möchte ich das Projekt aus der Zeit, der Location und den Charakteren aus Die Madonna von Murano und nur mit einem Bruchteil, der Magie sowie den Abläufen in der Gilde, aus Die Gilde der schwarzen Magier zusammensetzen.
Bei Die Madonna von Murano besteht das komplette Buch aus neun Teilen, die den Inhalt des Romans zeitlich und inhaltlich nochmal gliedern. Momentan habe ich vor zu jedem dieser Teile einen Fanfictionteil zu schreiben. Das heißt, Die Magie der Serenissima soll eine ganze Fanfiction-Reihe werden.
Für das Projekt werde ich nach dem Schema der Romanalyse vorgehen und nach und nach aus jedem Teil die Details zu den Charakteren und den Schauplätzen sowie wichtige (Hintergrund-)Informationen und Dialoge finden und rausschreiben.
Schon für den ersten Teil meines Projekts muss ich für die Familiengeschichten und Handlungsstränge schon die Informationen zu drei Familien, genauer gesagt 12 Personen sammeln. Dazu kommen noch 6 New Characters – darunter ein paar Originalcharaktere, zu denen nicht viel bekannt ist, sodass ich sie gut als New Characters behandeln kann, und jemand, dessen Rolle ich zu einer Wichtigeren gemacht habe (dazu später mehr).
Mit 111 Seiten habe ich da einiges vor. Denn auch wenn es eine Fanfiction werden wird, möchte ich versuchen, möglichst Canongetreu zu schreiben. Weil es in meinem ersten Teil auch schon um Magie gehen soll, muss ich zusätzlich noch Informationen über die Magie in Die Gilde der schwarzen Magier sammeln. Dabei weiß ich jedoch noch nicht, bei welchem Band ich dazu am besten anfangen soll…

Für den August hatte ich mir nun also ursprünglich vorgenommen alles Wichtige zu der Dienerin Sanchia und der Familie, bei der sie lebt und arbeitet (und die ich wie New Characters behandele), der Glasbläserfamilie Foscari und der Händler- und – in der Fanfiction – Kriegerfamilie Caloprini zu sammeln. Damit wollte ich dann sowohl die ersten Handlungsstränge als auch die Familiengeschichten beginnen auszubauen. Doch da ich in der ersten Augustwoche jetzt so sehr mit dem Einrichten des Blogs beschäftigt war, weiß ich nicht, wie weit ich damit noch bis zum Ende des Monats kommen werde.
Während des NaNo-Camps im Juli habe ich für mich festgestellt, dass ich meine Ziele besser erreiche, wenn ich sie mir nicht genau stecke. Also wenn ich mir nur etwas vornehme, ohne genau einen Tag festlege an dem ich es erreicht haben möchte, schaffe ich es komischerweise leichter im selben Zeitraum es zu erreichen. Wahrscheinlich weil ich mir dann weniger Druck mache, mit dem kann ich nämlich schlecht arbeiten.
Daher nenne ich das jetzt einfach mein erstes Etappenziel!

  1. Wo verbringst du diesen Sommer?

Zu Hause, in meinem Zimmer – das seit 30. Juli mit einem tollen kleinen Kühlschrank ausgestattet ist. ^^ – wo sich mein Schreibplatz befindet.

Wie man sieht, habe ich keinen Schreibtisch, bzw. habe ich einen, aber der dient mir für meine Stereoanlage und als Ablage. Doch ich komm sehr gut klar damit, weil ich im Bett sitzend, oder halb liegen, wie jetzt ^^, besser und schneller am Laptop schreiben kann – auch wenn es wahrscheinlich nur eine Frage der Übung wäre.

  1. Ein sommerliches Zitat

Hm ein sommerliches Zitat in dem Sinne habe ich nicht, aber mir gefällt sehr die Textstelle am Ende der ersten Szene, auf Seite 16, aus Charlotte Thomas Die Madonna von Murano:

»Doch was war nicht merkwürdig an dieser Stadt und ihren Menschen! Sanchia konnte sich keinen Ort auf Erden vorstellen, dem Entzücken und Entsetzen so nah beieinander lagen, wie in dieser scheinbar im Meer schwimmenden Lagunenstadt, die von ihren Bewohnern La Serenissima genannt wurde.«

Das Lesen dieses herrlichen historischen Romans erinnert mich aufgrund seines Schauplatzes Italien/Venedig immer an Sommerurlaube in diesem tollen Land!

  1. Urlaub mit deinem Protagonisten (**)? Wenn ja, wohin?

Ohja, danach würde es mich momentan wieder sehr gelüsten – nach einem schönen Schreiburlaub!
Letztes Jahr habe ich nämlich herausgefunden, was für eine supertolle Sache das ist. Denn auch wenn ich zu Hause durchaus die notwendigen Inspirationen und Ideen für meine Projekte finde, habe ich gemerkt, dass es woanders doch nochmal etwas anderes ist.

Mein allererster inoffizieller Schreiburlaub war letzten August in Berlin. Dort bin ich nicht mit der Absicht zu schreiben oder Inspirationen zu sammeln hingefahren, dafür aber sehr reich an Ideen wiedergekommen. Zum Glück haben Handys heute eine Notizfunktion, ohne die wären sie alle verloren gegangen und hätten mich nicht so viel weiter gebracht!

Den zweiten, offiziellen, habe ich kurz darauf in Singen am Bodensee gemacht. Eigentlich war es ein Schreibwochenende, ein kurzes aber sehr produktives, an dem ich zusammen mit meinem Papa eine Bekannte von uns besucht hatte. Aus der Erfahrung heraus, die ich zuvor in Berlin gemacht hatte, habe ich meinen Laptop mit eingepackt, und bin dann eigentlich aus meinem Zimmer dort gar nicht mehr rausgekommen, weil mich die Schreibwut dermaßen gepackt hatte. Das zwar schade, weil es ja eigentlich nicht Sinn und Zweck eines Besuchs ist, aber es hat mich in meinem Projekt wieder sehr weit gebracht.

Dieses Jahr bin ich aus persönlichen Gründen daheim geblieben, wo ich jetzt das Sturmfrei genieße.

Jetzt aber zurück zur Frage. Ist diese eigentlich auf den Protagonisten als Figur in der Geschichte oder als Person bezogen?

Für meine Antwort nehme ich als erstes Mal meinen Protagonisten aus meinem aktuellen Zweitprojekt. Das heißt »Bizarre Connections« und ist eine geplante Fanfiction-Reihe zu meiner Lieblingsband Cinema Bizarre, die sich leider vor über sieben Jahren getrennt hat, und die aus fünf Teilen bestehen wird.

Im ersten ist der Protagonist der Gitarrist Yu. Im ersten Moment ist der Gedanke, mit einem ehemaligen Bandmitglied von Cinema Bizarre Urlaub zu machen natürlich unvorstellbar toll! Aber ob ich mit ihm als Person wirklich Urlaub machen wollen würde, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht. Nach dem was ich seine Person in meinen Recherchen so herausgefunden habe, was nicht alles schlecht ist, könnte dies ein Urlaub werden, in dem es aufgrund unserer verschiedenen Persönlichkeiten durchaus zu Streit kommen könnte. Das könnte einen unentspannten Urlaub geben und den mache ich am liebsten entspannt, am Meer, lesend, badend und sonnend. Einen Städteurlaub verbringe ich am liebsten an tollen Plätzen oder in Parks, wenn die Sonne scheint, mit einem guten Buch in der Hand. Oder in guten Restaurants, Kinos oder Läden, wenn das Wetter nicht so toll ist.

Mit Yu als Figur in meiner Fanfiction jedoch wäre das etwas anderes. Gerade im ersten Teil meiner Reihe erzähle ich seine (fiktive!) Geschichte und anderenorts würden mir dafür vielleicht auch viele tolle Ideen kommen.

Für das aktuelle Hauptprojekt kann ich die Frage nicht beantworten, weil ich dazu erstens noch zu wenige Informationen über die Charaktere habe und zweitens für Teil eins noch keinen Protagonisten festgelegt habe.
Wohin es geht, ist für mich bei einem Schreiburlaub zweitrangig, weil mir überall Ideen zufliegen.

  1. Welche Sommerlektüre eines Autorenkollegen kannst du empfehlen?

Diese Frage kann ich zurzeit nicht beantworten, weil ich auf Arbeitssuche bin und daher keine Kollegen habe. Und meine Mitbewohner/innen sind nicht sonderlich belesen…

Diese Frage habe ich zuerst falsch verstanden, aber jetzt hab ich nochmal nachgelesen.
Darauf eine Antwort zu finden ist leider ein wenig schwer. Ich habe zwar in den Social Medias jetzt viel Kontakt zu anderen (Hobby-)Autoren, jedoch weiß ich eigentlich gar nicht, was sie so lesen. Ich tausche mich mehr übers Schreiben als übers Lesen aus. Aber wie es der Zufall will, erkundige ich mich gerade auf Amazon nach einem Buch, von dem eine nette »Autorenkollegin« auf Twitter gepostet hat, dass sie es liest; Die Strumwelten-Trillogie.
Ich finde, es hört sich interessant an und ist mal etwas anderes als die Historischen Romane, Fanatasybücher (ohne Piraten) und die Bücher von Kate Morton, die ich sonst so lese.

  1. Wo schreibst du bei gutem Wetter?

Bei gutem Wetter schreibe ich ebenfalls an meinem o.g. Schreibplatz. Zurzeit ist es mir sowieso irgendwie viel zu heiß, obwohl ich normalerweise eine totale Sonnenanbeterin bin. Daher meide ich die Sonne momentan, wenn ich nicht gerade essen, einkaufen, oder zu Terminen nach draußen gehe.
Aber nicht nur deshalb schreibe ich eigentlich nur in meinem Zimmer, sondern auch weil mein Laptop so schwer ist, dass ich ihn – mit meiner Gehbehinderung – nicht alleine von A nach B tragen kann. Das macht jedoch nichts, weil ich mich hier am besten konzentrieren kann, wenn niemand und keine anderen Geräusche, außer der Radio oder meine Schreibmusik, um mich sind. (Komischerweise hat mich das früher beim Lernen nie gestört.)
Für meine Buchrecherchen aber, denke ich, werde ich mich raus auf den Balkon setzen – vorausgesetzt es ist etwas kühler, so wie heute.

(*) Weil ja aber auch das Schreiben sehr wohl Arbeit ist – für mich schönste, die es gibt! Auch wenn ich´s nicht offiziell mache. – muss man auch dafür mal ran, wenn man müde ist.
(**) Die Figur, deren Geschichte erzählt wird.
(***) Weil ich die Tabelle für meine Projekte weiter nutzen werde, möchte ich auch weiterhin versuchen meine geschriebenen Wörter festzuhalten, um nachträglich sehen zu können, wie viel ich in welchem Monat geschafft habe.

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3 Kommentare zu „Sommerloch / August 2017 – 1 – 7

  1. Hey S.J.!
    Ich war am Anfang verwundert. Ein Diebstahl? Wie bitte? Hoffentlich war es „nur eine Kleinigkeit“. o.o
    Es ist echt super deine Antworten zu lesen. Nur eine kleine Sache: Ich glaube, die Frage bzgl. Autoren-Kollegen und Buch war sicher so gemeint, dass du eher das Buch eines (Autoren)Freundes vorstellen solltest. 😃 Kann auch sein, dass ich auf’m Schlauch stehe.

    Sommer und schreiben… hach. Ich dünste auch nur vor mich hin x.x und hoffe, dass ich den Tag überlebe.
    Das dein „Schreibtisch“ gar kein Tisch ist, fand ich witzig. Ich habe nur einen PC und daher kann ich so nicht auf dem Bett o.ä. schreiben. 😔 Da bin ich schon bissl neidisch.

    Tut mir leid, dass der Kommentar so kurz ist. Du weißt… mein Noch-Nicht-Internet.
    Lieben Gruß
    Cela 💗

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    1. Hey Cela,
      juhu, ein erstes Kommentar auf meinem neuen Blog!

      Ja, und leider ein sehr großer, nämlich mein Fahrrad, ohne dem ich ziemlich unmobil bin. War schon bei der Polizei. Muss wahrscheinlich ein neues beantragen (weil es ein großes Dreirad war)…

      Wegen der Frage mit der Empfehlung:
      Achso …. Hm… hab ich auch nicht …

      Bei mir ist es jetzt seit ein paar Tagen endlich kühler, sogar zwischendurch kalt (nachts und so). Ich genieße das aber jetzt voll. Mir war das viel zu heiß … o.O
      Solange es nicht bis nächsten März kühl/kalt bleibt, passt das.

      Oh, du hast gar kein Laptop?
      Ja, ich find das auch ganz toll, so kann ich gemütlich schreiben. ^^

      Passt schon, ich freu mich trotzdem sehr!
      Liebe Grüße zurück!

      Gefällt 1 Person

      1. Du wirst mich einfach nicht los.😋 Ich kommentiere einfach gerne. Lach.

        Oh, das ist doof. Wenn man so auf das Fahrrad angewiesen ist… 😔

        Ja nachts wird es bei mir auch mal kühler. X.x Habe mich diese Nacht z.B. bisschen erkältet. Dieses ganze hin und her mit warm und kalt/regnerisch zerrt stark am Körper.

        Hätte gern eine Laptop, aber z.Z. ist es noch nicht möglich. 😔

        Wir lesen uns. 😃
        Cela

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